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dc.creatorWelwei, Karl-Wilhelm
dc.date.accessioned2018-11-09T13:20:32Z
dc.date.available2018-11-09T13:20:32Z
dc.date.issued2011
dc.identifier.issn0350-7653
dc.identifier.urihttp://dais.sanu.ac.rs/123456789/4321
dc.description.abstractSprachwissenschaftliche Untersuchungen lassen darauf schließen, dass die historischen Dialekte der alten Hellenen erst auf griechischem Boden um und nach 1000 v. Chr. entstanden sind. Bei den frühen Zuwanderern kann es sich nur um kleinere Verbände gehandelt haben, so daß zweifelllos keine großen 'Stämme' nach Griechenland vorgedrungen sind, wie man in der älteren Forschung angenommen hat. In Griechenland haben die Zuwanderer die Suffixe -ss und -nth oder -nd nicht erst kennengelernt, sondern zumindest zum Teil schon mitgebracht und vermutlich im 3. Jahrtausend v. Chr. die allmähliche Entwicklung des späteren Griechischen eingeleitet. Impulse für die Entwicklung der materiellen Kultur gingen um 1700 v. Chr. von Kreta aus und beeinflussten in starkem Maße die mykenische Zeit mit ihren Palastsystemen, deren Zusammenbruch um 1200 v. Chr. aber nicht schon zum Ende der mykenischen Kultur führte, wenn auch die Linear B-Schrift nicht mehr benutzt wurde und die Infrastrukturen der Machtzentren zusammenbrachen. Dies war zugleich die Voraussetzung für die Bildung kleinerer Siedlungen mit neuen Führungssystemen und Sozialstrukturen sowie mit einem jeweils eigenen Identitätsbewußtsein.GER
dc.publisherBelgrade : Institute for Balkan Studies, Serbian Academy of Sciences and Arts
dc.rightsopenAccess
dc.sourceBalcanica
dc.subjectZuwandererGER
dc.subjectkleine VerbändeGER
dc.subjectkeine großen StämmeGER
dc.subjectSuffixe im GriechischenGER
dc.subjectEinflüsse aus KretaGER
dc.subjectmykenishe PalastsystemeGER
dc.subjectkleinere Siedlungen nach Zerstörung der PalästeGER
dc.subjectneue FührungssystemeGER
dc.subjectIdentitätsbewußtseinGER
dc.titleDas Problem der Ethnogenese im antiken GriechenlandGER
dc.typearticle
dc.rights.licenseBY-NC-SA
dcterms.abstractWелwеи Карл-Wилхелм; Дас Проблем дер Етхногенесе им антикен Гриецхенланд;
dc.citation.spage7
dc.citation.epage23
dc.citation.apaBelgrade : Institute for Balkan Studies, Serbian Academy of Sciences and Arts
dc.citation.issueXLII
dc.identifier.doi10.2298/BALC1142007W
dc.type.versionpublishedVersionen
dc.identifier.fulltexthttp://dais.sanu.ac.rs/bitstream/id/21270/4432.pdf
dc.citation.other(42): 7-23


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